Whistling Catfish hat geschrieben: Denn schließlich gibt es aktive "Fan Clubs" auch von Bands die mittlerweile gar nicht mehr existieren bzw. nicht mal annähernd so aktiv sind wie unsere Jungs. Das musst Du Dir auch mal klar machen!
So ganz viele Fanclubs kenne ich halt nicht, um da mitreden zu können. Aber sicherlich hast Du Recht, dass es da deutlich aktivere gibt als Beggar's Farm. Auch das liegt wieder an den "handelnden Personen", wie immer im Leben. Möglicherweise handeln -bzw. handeln nicht- hier dann die "falschen", wie auch immer man das verstehen mag. Nur aus meiner Sicht wird das der Realität nicht gerecht.
Harald Eikermann als Gründer und Herausgeber des Magazins hat da die gleiche "Aktivität" wie eh und je, da sollte man also nichts dran aussetzen. Er hat immer mitgezogen, wenn Mitglieder was initiert haben. Leider hat nun mal das Interesse einiger im Laufe der Jahre nachgelassen....
Whistling Catfish hat geschrieben: Eine Sache möchte ich hierzu mal anmerken. Ich habe hier auf dem Board bisher zwei - dreimal einen Gedanken geäußert, wie man in Sachen Beggars Farm etwas anders machen könnte. Bisher wurde jeder - und zwar postwendend - abgelehnt und zerredet. Ich weiss auch, daß das womöglich nicht die allgemeine Meinung wiedergeben muss, aber jegliche weitere Diskussion in jedwede Richtung wird erstmal abgewürgt.
Gut, ich hab' die Punkte jetzt nicht mehr komplett vor meinem geistigen Auge, aber das Dinge "zerredet" werden, liegt fast in der Natur eines Forums.... oder besser gesagt: Du siehst, man kommt hier in kleinster Runde schon nicht auf einen gemeinsamen Nenner: da sind die Fans, für die Tull Pflicht ist bei einem Event. Dann sind da die, denen einen Fanclubtreffen im kleineren Rahmen ausreicht. Und dann sind da die, die so oder so nicht zu motivieren sind....
Ich bin vermutlich eh der falsche Ansprechpartner, da meine Einstellung zur Entwicklung von Jethro Tull hinlänglich bekannt sein dürfte. Ich hab' in den Jahren auch Fehler gemacht, z.B. hätte man diese Party in Worms wirklich gut mitnehmen können - wie nett das immer noch sein kann, haben wir ja beim Anderson Konzert in Berlin gesehen. Allerdings ändert das bei mir halt auch nichts Grundsätzliches mehr.
Und die Flyer-Aktion war, wie ich finde, ein hübsche Idee mal an alte Aktivitäten anzuknüpfen .... nur leider stand der "Aufwand" in keinerlei Relation mehr zum "Ertrag", das muss man auch mal knallhart so festhalten. Auch diese Aktion hat nun nicht dazu geführt, mal "frischen Wind" in die ganze Geschichte zu bringen. Woher auch .... Tull bedienen in schöner Regelmäßigkeit "ihr" Publikum, und die einzigen jüngeren Leute im Publikum sind dann - in der Mehrzahl zumindest - wohl doch die Kinder ihrer Eltern, die sie mal mit zu einem Konzert mitgenommen haben.
Und Du brauchst in der Tat keinen Fanclub, Jörg - das wusstest Du ja schon vorher. Gab da, wie Du weißt, auch ganz tolle Jahre mit ganz tollen Erlebnissen, hast Du ja zwischenzeitlich mitbekommen. Aus der Sicht heraus hast Du Dich vielleicht zu spät dazu entschieden.
Das "Problem" ist doch ganz offensichtlich, dass viele "Beggar's Farmer", die damals noch motiviert waren, es heute offensichtlich nicht mehr sind, UND das in den jüngeren Jahren da zu wenige nachgekommen sind, die da das heute in die Hand nehmen könnten oder wollten. Du wärst da vielleicht einer von - nur für wen sich der ganze Aufwand dann u.U. lohnt, siehst Du ja den Reaktionen. Dabei geht's gar nicht um meine Antworten hier - die Mehrheit äußert sich gar nicht, auch das ist eigentlich wie immer. Und auch daran sieht man, ob sich heute der "Aufwand" noch lohnen würde....
In Sachen "Organisation von Events" war es doch eh Ulla, unterstützt von Marco sowie die Bedburg Hau Leute, die in den Jahren wirklich was "gerissen" haben. Wer denn sonst bitteschön? Ich war lediglich motiviert, da mitzuziehen, und mir dann und wann einen schönen Abend zu machen - mehr hab' ich da auch nicht groß "geleistet". Aber selbst wenn ich noch so motiviert wäre wie früher: ich würde mich doch nicht hinstellen und ähnliche Aktivitäten von denen fordern, die das früher gemacht haben, da heute aber nicht mehr so viel Interesse dran haben.
Und das war doch der springende Punkt der Ausgangsdiskussion. Nachdem wir ausgiebig palavert haben, was denn "Tull mal wieder machen müssten", um das Publikum zu motivieren, fangen wir jetzt an, "was der Fanclub machen könnte", um seine Mitglieder zu motivieren. Das zeigt doch eigentlich nur, wie verfahren das Ganze ist und unterstreicht nur meine These: so wie früher wird's nie wieder. Man kann die Uhr nicht zurückdrehen. Motivation hat man oder man hat sie nicht - man kann sie sich aber schlecht "einreden". Ich zumindest nicht.....